auf den Spuren von Ute & Dirk Prüter

per Kanal vom Rhein- ins Havelland i

Vorgeschichte

Vom Rheinland ins Havelland entlang von Wasserwegen?
Irgendwann stieß ich darauf – und war angefixt. Nimmt man als Hauptbindeglied den Mittellandkanal und knüpft an diesen Rhein-Herne-Kanal, Dortmund-Ems-Kanal sowie Elbe-Haval-Kanal an, so hat man es. Startet man in Köln und peilt als Ziel die Quelle der Havel an, kommt man über den Daumen auf 950 Kilometer. Ist man dann schon in Meck-Pomm, bieten sich auch direkt die dortige Seenplatte sowie mit Schwerin die Landeshauptstadt an zum Abklappern. Von dort nicht weit entfernt wiederum verläuft der Elbe-Lübeck-Kanal. Folgt man dem gen namensgebendem Fluss, stößt man an diesem bei Lauenburg auf den Elbe-Seitenkanal. An dessen anderem Ende, zehn Kilometer westlich von Wolfsburg, könnte man schließlich meinen, man sei im Kreis gefahren. Stellt man dann auch noch fest, dass es bei der vor einem sich ausbreitenden Wasserstraße um den Mittellandkanal handelt, sollte einem klar sein, man lag nicht verkehrt, mit seinem Eindruck. Und schlägt man fortan die Richtung ein, aus der man einst kam, kommt man, welch Überraschung, dort raus, wo man startete. Dass es auf etlichen hundert Kilometern entlang von Menschenhand geschaffener Schifffahrtswege langweilig werden könnte? Kann passieren. Kann ebenso aber auch seinen Charme haben: Es besteht kaum Potential, sich zu verfahren, das Risiko der Kollision mit anderen ist gering und eine gewisse Gleichartigkeit zur Rechten wie zur Linken lädt dazu ein, etwas ganz Besonderes zu entdecken. Sich selbst. Oder in sich abzutauchen, im Unterbewusstsein. Gelang einem derartiges bereits einmal, zum Beispiel nach Tagen entlang des Po, also des Flusses in Norditalien, mag es durchaus seinen Reiz haben, desgleichen ein weiteres Mal zu erleben. Um beim Po zu bleiben, diesmal bezogen auf das Sitzfleisch: die Erfahrung beziehungsweise die Erinnerung daran ist nicht im Geringsten etwas für selbigen. Ganz im Gegenteil. Es fühlte sich großartig an. Ohne den Vegleich anstellen zu können: wie ein Drogentrip – dem Hörensagen nach. Lediglich nach der Rückkehr ins Bewusstsein ohne Kater, Nebenwirkungen oder was-auch-immer für unerwünschte Begleiterscheinungen. Was mich diesmal erwartet, entlang von Spundwänden in nördlicheren Gefilden Deutschlands? Ich lasse mich überraschen. Was ich hingegen bereits weiß? Ein Liegedreirad ist für derartige Unternehmungen suboptimal. Legten die Betreiber von Kanälen Wirtschaftswege entlang dieser häufig genug zweispurig an, so bleit mit einem dreispurigen Fahrzeug die Wahl, welches der Räder über in der Regel unebenem Untergrund holpern darf. Insofern geeigneter: Einspurer. Mag man auf den Luxus des bequemen dahin Gleitens nicht ganz verzichten und ist man Besitzer eines solchen Fahrzeugs, erübrigen sich Fragen. Eben dieses Vehikel kommt zum Einsatz. Insbesondere dann, wenn es sich auf einer vorherigen Proberunde durch hügeligeres Terrain bepackt mit Zelt, Schlafsack, Isomatte und sonstigem Gedöns, auf das man als Reisender nicht verzichten mag, bewährte. Alles andere? Man wird sehen. Und nimmt man was kommt nicht all zu ernst - was soll einem geschehen?

Reisetagebuch

Die nachfolgenden Einträge entstanden während der Reise. Passt ein Satzende nicht zum Anfang, hat sich ein falsches Wort eingeschlichen oder fehlen Buchstaben, Punkte oder Kommas oder sind diese in die falsche Reihenfolge geraten, so mag es nach den Kilometern des Tages, an Konzentration sowie Zeit und Muße für eine Korrekturlesung gemangelt haben und ich bitte um Nachsicht. Wer Fehler findet, der mag sie behalten oder mir diese gerne mitteilen.
Ansonsten freue ich mich auch und gerade unterwegs über Mitleidsbekundungen, Durchhalteparolen, Tipps und Empfehlungen, was ich mir auf keinen Fall entgehen lassen darf, oder Anekdoten aus dem eigenen Leben, selbst wenn sie nichts mit dieser Tour zu tun haben.
Sollte während einer Tour die tägliche Berichterstattung mal auf sich warten lassen – fehlende Kommunikationsinfrastruktur, leere Akkus oder Begegnungen mit netten Mitmenschen mögen die Ursache sein.

Nun aber: viel Spaß bei der Lektüre. Sollten beim Lesen Fragen aufkommen - fragen!

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